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Ostern auf dem Campingplatz Hetzingen
2013
Rechtzeitig
zu den Osterferien konnte Heinz Klein für seine Gäste noch Wlan installieren
lassen. Das Angebot wurde von den anreisenden Gästen sofort angenommen. Sie
kauften sich für das kalte Osterwetter die Karte fürs Internet.
Heinz Klein
hat nicht gedacht dass die Gäste in Ihrer Freizeit so viel Zeit vor dem PC
verbringen. Aber das kalte Wetter hält doch viele vom campen ab.
Einige haben
Ihre Buchung aufgrund der Wetterverhältnisse storniert.
Da der
Campingplatz über einen Freitzeitraum
verfügt , wird dort für Groß und Klein ein Animationsprogramm
stattfinden. Z.B wird am Freitag mit den Kindern gebastelt, gemalt und Ostereier gefärbt und abends kann dann noch
Dart, Kicker oder Billard gespielt werden! So ist für jeden was dabei! Karsamstag : Spiele für Groß und Klein! Ostersonntag dürfen die Kinder dann
Eiersuchen, anschließend findet dann noch der Luftballonwettbewerb statt.
Abends dann noch ein Wortgottesdienst mit Osterfeuer! Natürlich sorgt man im Camping Restaurant für
das leibliche Wohl mit einer guten Küche! Im SB Laden gibt es ab 7:30 Uhr
täglich frische Brötchen und was man sonst noch so zum Überleben braucht!
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bei super Wetter wieder ein voller Erfolg!
Weitere Bilder
https://picasaweb.google.com/112570150642410411226/20120708Camperfest201202

Sommerfest auf dem Campingplatz Hetzingen 2012
Der Wettergott war wieder mal bei den Campern! Seit über dreißig Jahren machen wir unser Sommerfest, so Heinz Klein, davon war eins in den Regen gefallen!
Von 14 – 17 Uhr war die Bühne wieder frei für unsere Kinder. Es wurden viele verschiedene Spiele gemacht, wobei es auch viel zu lachen gab! Außerdem standen den Kindern Kettcars und eine Riesenrutsche zur Verfügung, somit war für die Kinder gut gesorgt! Zum Abschluss hatte Heinz Klein für jedes Kind noch eine Süße Tüte und ein kleines Getränk!
Um ca. 18 Uhr wurde das frische Brautpaar Silke und Toni Rütten auf die Bühne geholt, sie hatten sich am 29.06.2012 das Ja – Wort gegeben! Die Musikgruppe „ Melanos“ spielten dazu einen Hochzeitswalzer und sorgten anschließend noch bis 20 Uhr mit guter Musik für Stimmung!
Anschließend war dann noch die Tombola bis 21 Uhr!
Dann folgte das erste Highlight des abends: die Band Magics mit 6 Musikern und 3 Sängerinnen präsentierten die Tribute Show Andrea Berg!
Das 2. Highlight folgte um ca. 23 Uhr in Form eines super Feuerwerks!
Es besuchten uns der Männer und Jünglingsverein aus Rath, sowie die KG Burgjecke aus Nideggen , die Kirmesgesellschaft Brück – Nideggen und natürlich auch viele Gäste aus den umliegenden Dörfern! Es hat sich in den letzten Jahren herumgesprochen, dass das Camperfest immer super ist! Natürlich war für den Hunger auch gesorgt, mit leckeren Sachen vom Grill, frische Reibekuchen und auch ein Eisstand fehlte nicht!
Der Getränkestand kam so manches mal nicht nach, so groß war bei dem herrlichen Wetter der Durst!
Alles in allem war eine tolle Stimmung, alle waren zufrieden.
Nur eines gefiel vielen nicht, das um 0:30 Uhr das Ende des Festes war! Aber der Campingplatz ist kein Kirmesplatz, denn unsere Gäste und auch die umliegenden Anwohner sollen auch noch Ihre Nachtruhe haben!
Ein Dank an alle die uns als Gäste besucht haben!
Heinz Klein
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Campingplätze in NRW ausgezeichnet
4 Sterne für Campingplatz Hetzingen!
Bereits zum vierten Mal seit 2001 führte der Fachverband der Freizeit- und Campingunternehmer in NRW e.V. (FFC) mit dem Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland (BVCD) und dem Deutschen Tourismusverband (DTV) in diesem Sommer eine Campingplatz-Klassifizierung durch. Insgesamt 41 Betriebe, so viele wie nie zuvor, wurden dabei nach den Richtlinien des DTV beurteilt. Die Urkunden wurden nun auf der Herbsttagung des FFC in Ostbevern an die ausgezeichneten Plätze überreicht.
Der Campingplatz Hetzingen erreichte 4 Sterne, und ist somit der einzige 4 Sterne Platz im Rurtal bis hin in die Nord Eifel NRW.
Die Kriterien, nach denen die Bewertung durchgeführt wurde, waren in diesem Jahr so umfangreich und streng wie nie zuvor. Stellplätze, Rezeption, Sanitärgebäude und sonstige Einrichtungen wurden bei den Ortsterminen genau begutachtet, auch Service und Kommunikationsangebot wurden beurteilt. Allein bei den Sanitär-Anlagen wurden 20 Kriterien bewertet, vom baulichen Zustand über die Beschaffenheit der Duschkabinen bis hin zur Barrierefreiheit.
Leo Ingenlath, Präsident des FFC, zeigte sich zufrieden mit der regen Beteiligung und den guten Ergebnissen bei der Klassifizierung. „Auf vielen Campingplätzen wurde in den vergangenen Jahren viel Zeit und Geld investiert, um den gestiegenen Anforderungen und den Wünschen der Camping-Gäste gerecht zu werden. Wir freuen uns, dass diese Bemühungen der Camping-Unternehmer nun durch die Sterne honoriert werden.“, so Ingenlath. Vielerorts wurden etwa neue Sanitärgebäude errichtet oder sind in Planung, bei denen viel Wert auf Privatsphäre, Sauberkeit und Komfort gelegt wird. Mit dem althergebrachten, angestaubten Image, das vielen Campingplätzen anhaftet, haben die modernen Camping-Anlagen wahrlich nichts mehr gemein
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Seit 79 Jahren Camper Jakobus Kaiser ist 103 Jahre alt und wohl dienstältester Camper Deutschlands. Seit 79 Jahren kehrt der
Mönchengladbacher immer wieder auf den Platz zurück, auf dem er 1929 erstmals sein Zelt aufschlug. August 2008 In den vergangenen 79 Jahrenhat sich doch so einiges verändert.
„Früher gab es natürlich nicht soviel Luxus“, sagt Jakobus Kaiser.
Der 103-Jährige lässt vom Balkon des erst jüngst auf dem Campinplatz
Hetzingen errichteten Ferienhausesmit der Nummer 1002 den
Blick auf die Burg Nideggen schweifen.„Die Burg hat von Anfang an
großen Eindruck auf mich gemacht,sagt er. „Von dort oben
konnte ich damals sehen, dass unten direkt an der Rur ein paar Zeltestanden.“
Damals, das war 1929. Seither hat Jakobus Kaiser dem Campingplatz
Hetzingen die Treue gehalten. Immer wieder ist der Mönchengladbacher
dorthin gefahren, um sichzu entspannen. Seine Kindheit hat
Deutschlands vielleicht ältesterCamper in Aurich verbracht. Dort
hat er eine Ausbildung zum Schreinergemacht, 1928 zog er nachMönchengladbach gezogen.
Mit vier PS in die Eifel
So ernsthaft sein Broterwerb in der neuen Heimat war – 1929 kam ihm in den Sinn, am Wochenende
mal das Zelt aufzuschlagen. Und da damals alle Motorräder mit einem
Hubraum von bis zu 200 Kubikzentimetern steuerfrei und ohne Führerschein
gefahren werden durften, sattelte der Naturfreund eine DKW
KS 200 und brauste mit vier PS in dieEifel. Einen kompetenteren Kronzeugen
des Campens als JakobusKaiser, kann man sich nicht vorstellen.
1929 war diese Art des naturnahenWohnenes überhaupt nicht
selbstverständlich Zelten war eherine Randerscheinung. Es galt als
abenteuerlich und ein klein wenigextravagant, auch als Gefahr für die
Sittlichkeit höherer Töchter.Mitten im Gespräch bekommt
Kaiser überraschend Damenbesuch: Anna Hermanns (89), die
Nichte des Platzgründers Christian Klein hat ihm eine rote Rose mitgebracht
und macht ein dickes Kompliment:„ Welch ein schönes Gesicht
du noch hast. So glatt wie ein Babypopo.“
Die anderen Anwesenden dürfen Mäuschen spielen, während Jakobus
und Anna munter Campinglatein austauschen: „Am Anfang
mussten die Männer ja noch vonden Frauen getrennt auf der anderen
Seite der Rur nächtigen. Aufdem Schüdderfeld. Als Verbindung
gab es nur eine Holzbrücke . . . „Ja,und auf einmal trieb die Brücke die
Rur hinunter . . . Das war doch Sabotage.“„Ja, und dann gab es eine
neue Brücke. Und plötzlich war die auch wieder weg.“ „Das war wieder
Sabotage . . .“ Irgendwann aber durften Männlein und Weiblein gemeinsam campieren.
„Fast wäre ich sogar hier auf demCampingplatz zur Welt gekommen“,
erzählt Jakobus KaisersTochter Erika (74). „Stimmt, wir haben
es noch auf den letzten Drückerbis Mönchengladbach geschafft“,
bestätigt der Vater und gibt weiterzu Protokoll: „1965 baute ich mir
hier meinen ersten Wohnwagen. Fahren konnte der aber nicht.“ 1971
kaufte er sich dann einen „Eifelland 310“. In den großen Ferien ging es
zum ersten Mal im Auto und mitdem Schlafplatz am Haken über dieAlpen nach Italien.
Der Neffe tut es dem Onkel gleich
„Dem Campingplatz Hetzingen ist Onkel ‚Kobus‘ aber immer treugeblieben“, wirft Neffe Helmut
Giegling“ (70) – ebenfalls Mönchengladbacher– ein. Ehefrau Anneliese(69) ergänzt: „Inzwischen
sind wir auch schon seit 50 Jahren hier, erst mit dem Zelt und seit 1971mit dem Wohnwagen als Dauercamper.“
Bleibt die Frage: Hält Camping fit? Jakobus Kaiser lächelt milde.Seine Devise scheint in diesem Falle
zu sein: Nichts bekräftigen –nichts bestreiten. In einem Punkt ist er sich aber völlig sicher: „Die
Rur gibt Kraft.“ Und darum will er im nächsten Jahr wiederkommen: „Wenn ich gesund bleibe.“
INFO Der Besitzer Seit Jakobus Kaiser die 100 vollendet hat, wird er vonPlatzbesitzer Heinz Klein (59), für
eine Woche kostenfrei eingeladen: „Jakobus gehört ja irgendwie zur Familie. Er war ja früher hier
als ich“, sagt Klein, der gleichsam Ortsvorsteher von Nideggen-Brück ist.
Jacobus Kaiser

Hier trifft er alte Freunde, die Familie Heinrich und Campingplatzbesitzer Heinz Klein!

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Campen in Brück ist Juroren Bronze wert
Campingplatz in der Kommune Nideggen wird von NRW-Fachverband ausgezeichnet. Die Niederländer sind die wichtigsten Gäste aus dem Ausland.
Nideggen-Brück
Der Campinplatz Hetzingen, geführt von der Familie Heinz Klein, in Nideggen-Brück wurde aufgrund seiner guten Betriebsorganisation, Zielgruppenorientierung und vorbildlichen Leistungen im Marketing mit einer Bronzemedaille ausgezeichnet. Der Fachverband der Freizeit- und Campingunternehmer in NRW (FFC) hatte gemeinsam mit Nordrhein-Westfalen Tourismus den Landeswettbewerb "Vorbildliche Campingplätze in Nordrhein-Westfalen 2005" organisiert. 30 Teilnehmer gingen an den Start. Das Jury-Urteil zum Campingplatz in Nideggen: "Man fühlt sich auf dem Platz nicht nur wegen der traumhaften Lage rundum wohl." Im August 2005 wurden alle 30 am Wettbewerb teilnehmenden Plätze durch ein Expertenteam bereist und vor Ort überprüft. Die Jury bewertete Aspekte der Betriebsorganisation, die Ausstattung und Gestaltung der Plätze und die Qualität der Gästebetreuung. Ebenfalls in die Bewertung einbezogen wurden Aktivitäten im Bereich Qualitätssicherung und Umweltschutz, die Kooperationsbereitschaft mit Partnern in der Region und das Marketing des jeweiligen Campingbetriebs. "In der touristischen Angebotpalette Nordrhien-Westfalens stellt der Campingtourismus für die ländlichen Regionen ein wichtiges Standbein dar," erläutert Dr. Robert Datzer. "Mit der Auszeichnung der Betriebe im Rahmen des Landeswettbewerbs haben unsere Campinggäste ein weiteres Qualitätskriterium, um sich für ihren Wunschcampingplatz zu entscheiden", sagt Leo Ingenlath, Präsident des Fachverbandes der Freizeit- und Campingunternehmer in NRW. Insbesondere der Niederrhein, der Teutoburger Wald und das Sauerland verbuchen eine starke Nachfrage nach Campingurlaub. Nach Auskunft des Statischen Landesamtes wurden in NRW im Jahr 2005 mehr als 1,1 Millionen Übernachtungen im Urlaubscamping gezählt. Knapp 211000 Übernachtungen wurden davon allein von ausländischen Gästen getätigt, zum Großteil von den Niederländern, die mit Abstand der wichtigste Auslandsquellmarkt für NRW sind. Zu den Urlaubscampern kommen die Übernachtungen von Dauercampern, die das wirtschaftliche Rückrat der Campingwirtschaft in NRW stellen.
Quelle: Dürener - Zeitung 29.03.2006 |
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Campen Trotz Eis und Schnee
Auf dem Platz in Nideggen überwintert der harte Kern
Nideggen.
Campen im Winter? Und das bei den eisigen Temperaturen derzeit im tiefsten Rurtal? Das ist kein neues, eiskaltes Überlebenstraining, sondern Entspannung und ein kleines bisschen Luxus. "Zukalt gibt`s nicht", sagt Peter Richter, während er es sich in seinem kleinen Domizil auf dem Campingplatz Hetzingen in Brück bequem macht. Peter Richter und seine Frau Doris leben eigentlich in Dormagen. Eigentlich. Denn wenn Freunde das Rentnerpaar besuchen wollen, dann müssen sie ins tiefe, kalte Rurtal fahren.
Gut isoliert
" Die meiste Zeit über sind wir hier", erklärt Richter. Auch im Winter. "An dem Spuch: Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung ist was dran", sagt er. Für Wintercamper wird diese Aussage leicht modifziert. Man kann nur in einem schlecht isoliertem Wohnwagen schlecht leben. Wenn man gut isoliert ist, dann muss man nur ein bisschen mehr heizen", erklärt Peter Richter das ganze Geheimnis vom Wintercamping. Dann hat man`s so schön warm wie bei Richters in ihrem Refugium. Einzige Sache auf die der Wintercamper wirklich achten sollte: Die Gasflasche sollte während der Nacht nicht leer werden. Denn genau so schnell, wie ein Wohnwagen geheizt ist, genau so schnell kühlt er aus. "Aber das passiert einem richtigen Camper nicht", sagt Peter Richter. Dazu ist ein Schutzdach für das Wohnmobil wichtig. Gegen Hagelschaden. "Ich bin Rentner. Was soll ich zu Hause sitzen, wenn ich hier in der freien Natur sein kann?" Neben der schönen Umgebung und den Wanderwegen zieht es die Richters auch im Winter aus einem weiteren Grund ins Rurtal. Der Campingplatz Hetzingen ist beinahe so etwas wie ein Dorf. Auch wenn während der kalten Jahreszeit der größte Teil der 510 Stellplätze nicht belegt ist. "Der harte Kern bleibt", sagt Richter. Beispielsweise Dieter Nickenich aus Ratingen. Der residiert mit Frau und Katzen in einem großzügigen Mobilheim, der fest installierten Version eines Wohnwagens. "Das ist kein Campen, das ist Wohnen", gibt er zu, dass sein Mobilheim die Luxusvariante ist. Mobil bleit es trotzdem. Binnen eines Tages könnte der schöne Holzbau auf Achse sein. "Aber wir wollen hier nicht weg." Seit fast 40 Jahren campen die Nickenichs in Brück. "Das hier ist so was wie Nachbarschaft", erzählt Doris Richter, nachdem sie das Essen in ihrer Miniküche zubereitet hat. "Im Gegensatz zur Stadt schaut hier jeder nach dem anderen. Apropos mini: Natürlich ist im Wohnwagen samt Holzbau der Richters alles kleiner und enger. Die Sitzecke ist etwas eng, der Fernseher ist klein. "Aber wir müssen auf nichts verzichten", erklärt der Rentner. Eine Internetverbindung für sein Laptop hat sich Peter Richter ebenfalls eingerichtet. "Wir fühlen uns hier so wohl, dass wir im Moment nur alle zwie Wochen mal nach Hause fahren."
Quelle: Dürener-Nachrichten 10.01.2006 |
Echte Camper trotzen der klirrenden Kälte
Nideggen-Brück, Camping, das verbinden wir mit Sonne, Lagerfeuerromantik und Natur pur. Ein entspanntes Vergnügen, bei angenehmen Temperaturen eben.
Doch was ist, wenn das Thermometer in den Keller fällt? Wenn Schnee, Eis und Frost den Alltag - und die Nacht - bestimmen, bekommt das Lagerleben eine andere Qualität.
Manche Camper lassen sich auch von 15 Grad minus, wie vergangene Woche erlebt, nicht schrecken. Im Rurtal bei Nideggen fanden wie sie: Dauercamper, die jeder Witterung trotzen. Auf dem Platz von Heinz Klein in Hetzingen bei Nideggen haben wir sie getroffen. DZ-Redakteur Walter Schmühl hat sich in Caravans und Mobilheimen umgesehen.
Draußen dampft der Fluss; die Rur wirkt in diesen eiskalten Tagen wie eine Heizung. Und drinnen dampft frischer Kaffee. Am Ufer haben sich Karl-Heinz Mathes (72) und seine Frau Lieselotte herrlich niedergelassen.
Wie sie die eiskalte Witterung empfinden? "Schön" sagt Mathes schmunzelnd. Kein Wunder, denn die Zentralheizung ihres fahrbaren Eigenheims erzeugt selbst im verglasten Wintergarten mollige 20 Grad.
"Winter ist für uns kein Problem", beteuern die Camper. Sie haben alles, was sie brauchen: Zentralheizung, Kamin,ein gemütliches Wohnzimmer - alles auf knapp 40 Quadratmetern - und einen phantastischen Blick in das Rurtal. Der Fluss ist ihr stetiger Begleiter. Nasse Füßeaben sie noch nie bekommen.
Seit 20 Jahren sind Mathes und seine Frau auf dem Campingplatz Stammgäste. Zuerst kamen sie im bescheidenen Caravan, vor sieben Jahren entschloss sich das Ehepaar zu einer komfortablen Lösungg: Von einem Heinsberger Hersteller erwarben sie ein Mobilheim. Das Häuschen auf Rädern rollte per Tieflader in Nideggen an. Fahrgestell, Achse und Pneus, alles ist noch vorhanden, aber dank handwerklichem Geschick des Hausherren hinter einer Verkleidung verschwunden. Da bleibt sogar noch Platz für den hauseigenen Bierkeller.
Beim Frühstück erzählen Karl-Heinz und Lieselotte Mathes, wie es sie nach Hetzingen verschlagen hat. Der Camper stammt aus Kreuzau, zog nach Solingen, machte sich dort als Zentralheizungs- und Lüftungsbauer selbststäntig, dann zog es ihn zur? die Eifel. Wer auf dem Land groß geworden ist, der hält es auf Dauer in der Stadt nicht aus, hat Mathes erfahren.
In Solingen wohnen die Eheleute mitten in der Stadt. Den Verkehrslärm und die Hektik wollten sie eines Tages nicht mehr ertragen. Mathes: Beim Blick aus dem Fenster sieht man in Solingen höchstens einen Baum. Also machte sich das Paar auf die Suche nach einem Zweitwohnsitz. Auf dem Campingplatz wurde man fündig. Hier wollen wir nicht mehr weg, ist sich das Paar ganz sicher. Das Mobilheim ist zum Dauerwohnsitz geworden. Und in Solingen sehen sie nur gelegentlich nach dem Rechten. Oder besuchen beim Geburtstag ein Enkelkind.
Die Dauer-Camper gehöhren zu einer kleinen Schar von Unentwegten, die ständige Gäste auf dem Platz in Hetzingen sind. Heinz Klein, Betreiber der Anlage, verwaltet im Rurtal insgesamt 400 Stellplätze, davon sind 300 für Stammkunden reserviert, den Rest teilen sich Saisonggäste. Klein sch䴺t, dass etwa mehr als ein Dutzend Kunden im Prinzip das ganze Jahr bleiben.
Dazu gehöhrt auch Siegfried (66) und Mareike Hoffmann (58) aus Krefeld. Sie leben in einem Caravan mit Vorbau und Pavillon. Sie zählen zu den treuen Gästen, kamen vor 30 Jahren in das Rurtal. Gibt es etwas Schöhneres, sagt Mareike Hoffmann.
Die gebürdige Niederländerin sieht aus dem Fenster und zeigt auf Burg Nideggen. Sie schätzt die Natur und die geradezu theatralische Kulisse: Für Flachland-Tiroler sind das schon richtige Berge. Ob sie jemals Langeweile hätte in ihrem Caravan? Mareike Hoffmann lacht: Wir joggen, fahren Rad, einmal die Woche steht das Tropic-Bad in Kreuzau auf dem Programm. Wir finden hier alles, was unser Herz begehrt.
Das rauhe Klima kann ihnen wenig anhaben. Geheizt wird mit Propangas. Wir kriegen unseren Caravan damit so warm, dass wir notfalls nackt hier sitzen können, lacht Siegfried Hoffmann. Dann zeigt der gelernte Maschinenbautechniker auf seinen Pavillon; da bewahrt er seine Hanteln auf. Notfalls kann er sich mit sportlichen Übungen fit halten.
(12.01.2003 | 17:57 Uhr)
Quelle: Aachener-Zeitung
Camping und Freizeitkarte vorgestellt
Kreis Düsseldorf.- Eine Camping- und Freizeitkarte für Sie haben der Bundestagabgeordnete Thomas Rachel (CDU) und der Präsident des Fachverbandes der Freizeit- und Campingunternehmen in NRW, Leo Ingenlath, auf der Caravan-Messe in Düsseldorf vorgestellt. Campingurlaub wird immer beliebter. Die kostenlose Camping- und Freizeitkarte gibt Campingfans auf ihrer Reise in die Eifel und durch ganz NRW die entscheidenden Tipps zum Campingplatz ihrer Wahl, erläuterten Thomas Rachel MdB und Leo Ingenlath.
Zusammen mit Heinz Klein vom Campingplatz Hetzingen in Nideggen/Brück es die Bundestagsabgeordnete vor allem auf die Campingplätze in der heimischen Eifel hin. So werden die Campingplätze Rurthal in Heimbach, Campingplatz Heimbacher und Camping Kohl in Heimbach und der Campingplatz Hetzingen in Nideggen in der Campingkarte genauestens erläutert.
In NRW gibt es mehr als 300 Campingplätzen mit etwa 14.000 Touristikstellplätzen und 2 Millionen ܢÜbernachtungen pro Jahr. Dazu kommen 300.000 ܢÜbernachtungen durch Camping auf dem Bauernhof, wie Heinz Klein erläuterte.
Bundestagsabgeordneter Thomas Rachel bemerkte, dass die Zahl der Gästebuchtungen von Bundesb? im eigenen Land r?fig ist. Deshalb machen wir die Werbung gerade für die Eifel verst䲫en, betonte Thomas Rachel.
Einzelexemplare der neuen Camping- und Freizeitkarte für Sie sind im Wahlkreis Thomas Rachel MdB, Binsfelder Straße, Düren kostenlos erhältlich.
Präsident Leo Ingelath und Heinz Klein vom Fachverband Freizeit- und Campingunternehmen stellten zusammen mit Thomas Rachel MdB eine Camping- und Freizeitkarte für Sie vor. 
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